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Der Gründer Heino Böckmann

tl_files/themes/charity_theme/Bilder/heino-r.pngIch wurde am 8 Mai 1950 mit einer Hasenscharte und einem Wolfsrachen in Berlin geboren. Dort begann das erste Wunder Gottes in meinem Leben.

Sehr schnell merkte ich wie grausam aber ehrlich Kinder sind. Da ich aber mit der Situation nicht zurechtkam fing ich im Alter von 11 Jahren an zu trinken. So konnte ich die Hänseleien meiner Mitschüler und meiner Umgebung ertragen.

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zum KFZ Schlosser.

Leider kamen dann auch noch Medikamente ins Spiel und die Alkoholexesse wurden immer schlimmer. 1969 hatte ich dann einen Unfall mit meinem linken Knie und Alkohol und Medikamente wurden immer mehr. Für mich gab es nur zwei Dinge „arbeiten oder saufen“.

Als 20 jähriger landete ich dann irgendwann für, Gott sei dank, kurze Zeit auf der Strasse. Ich machte dann eine Entziehungskur im Jüdischen Krankenhaus und besuchte die Anonymen Alkoholiker mit Erfolg. Ich dankte Gott, dass er meine unzähligen Gebete erhört hatte.

Eineinhalb Jahre später fing ich allerdings wieder an zu trinken und tat all das, was ich so im laufe der Zeit von den anderen Alkoholikern gehört hatte.

Bis zu dem Punkt wo ich „Trocken“ werden durfte, wurde ich von einem LKW überfahren, von einem Personenzug überfahren und noch weiteren Highlights.

1974 war ich soweit am Ende, dass ich Selbstmord begann. Es war der Beginn eines neuen Lebens. Eine Stimme sagte zu mir: „Heino geh in deinen Körper zurück!“

Von diesem Tage an brauchte ich mit Gottes Hilfe nie wieder trinken oder Medikamente zu nehmen. Ich besuchte die Anonymen Alkoholiker und Gott gab es, dass ich jeden Sonnabend, 4Jahre lang, das damalige Zuchthaus Tegel Haus 1 besuchen durfte. Dort waren die Schwersten Verbrechen vertreten. Es war die Zeit in der ich „Ehrlichkeit“ lernen durfte.

Ich arbeitete damals schon in der Gaststätte meines Vaters, die ich dann 1976 als Selbständiger übernahm.

In diesem Jahr heiratete ich und 1977 wurde unser Sohn geboren. Dies war der Punkt wo ich die Gaststätte wieder aufgab und in meinen Beruf als KFZ Schlosser zurück ging.

1978 hatte ich, bei der Ausbildung eines Lehrlings, einen Unfall der mein Kniegelenk endgültig kaputt machte. Allerdings hatte ich Probleme damit mir mit 28 Jahren ein neues Kniegelenk „einbauen“ zu lassen. Die Schmerzen waren fast unerträglich und Medikamente konnte und wollte ich nicht nehmen. Also betete ich zu Gott das er mich von den Schmerzen befreie ohne das ich ein neues Kniegelenk bekomme. Es war so, dass all die Leute die ich sprach die unter 60 Jahre waren, mir davon abrieten. Die über 60 jährigen mir zurieten. Also wollte ich bis zu meinem 60sten warten. Und Gott half mir. Die Schmerzen waren nie wieder so groß.

Durch den Unfall konnte ich meinen Beruf nicht mehr ausüben und wurde von 1980 bis 1983 zum Zahntechniker umgeschult. In dieser Zeit 1980 kam unsere Tochter geboren.

Nach der Umschulung fand ich keine Arbeit in diesem neuen Beruf und machte mich 1983 als Taxiunternehmer Selbstständig. Ich spezialisierte mich auf Behinderte und den öffentlichen Nahverkehr BVG. Ich hatte mehrere Taxis und war bis zur Wiedervereinigung ziemlich Erfolgreich.

Zwischenzeitlich fing ich an mir ein zweites Standbein als Hausverwalter und Immobilienmakler aufzubauen. Auch in diesen war ich Erfolgreich. Gott öffnete alle Türen für mich und was ich Anfing gelang mir gut.

Doch gegen 1990 wurde ich gierig und wollte immer mehr. Ich hatte ein riesiges Haus, 5 Eigentumswohnungen, mein Taxiunternehmen, meine Hausverwaltung und mein Immobilienunternehmen.

Es kam die Zeit des Abstiegs.

1998, auf dem Höhepunkt meines wirtschaftlichen Zusammenbruches überschlugen sich die Ereignisse. Alkohol und Medikamente waren schon lange kein Thema mehr, denn ich war zu diesem Zeitpunkt schon 24 Jahre ohne diese Stoffe. Ich hatte durch meine eigene Schuld und Habgier alles verloren, Haus, Eigentumswohnungen, Firmen und Familie. Ich begann mich an die Zeit zu erinnern als ich auf der Strasse leben musste. Es war, dank meiner Eltern, nur eine kurze Zeit. Ich war damals 20 Jahre alt und Alkohol war mein stetiger Begleiter und Berater.

Aber ich hatte Glück Gott ließ mich nicht fallen.

Damals schwor ich, dass ich meine Arbeit und mein Wissen zukünftig zum Wohle anderer einsetzen werde.

Ich erinnerte mich daran, dass einige Freunde und ich 1993 einen Verein gegründet hatten, der sich damit beschäftigte "Langzeit Sozialhilfeempfänger" wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Leider schlug dieses Konzept fehl. Wir hatten nicht bedacht, dass es für Menschen, die schon seit Jahren nicht mehr gearbeitet hatten, Schwierigkeiten mit dem morgendlichen Aufstehen hatten. Also gaben wir diesen Verein nach 2 Jahren wieder auf.

Also ging ich 1999 zum Sozialamt um mein Leben zu sichern und ruhe vor den Gerichtsvollziehern zu bekommen. Immerhin hatte fast 230.000,00 DM schulden.

Im Jahre 2000 als 50jähriger begann ich mich in christlichen Gemeinden nützlich zu machen. Ich beteiligte mich an Umbau- und Renovierungsarbeiten und ich brachte mein Wissen aus 30 Jahren Selbständigkeit in die Gemeinden und deren Mitglieder ein.

Durch dieses Einbringen in die Gemeinschaft fand ich meinen inneren Frieden wieder. Gott tat viele Wunder in meinem Leben und mein Glaube wächst beständig weiter. Gott zeigte mir, dass es besser ist andere in den Mittelpunkt zu stellen, als selbst im Mittelpunkt zu stehen. Dadurch habe ich Segen erfahren, körperlich und finanziell. Heute bin ich fast Schuldenfrei ohne eigenes Geld besessen zu haben.

2002 begann ich mit Vereinen zusammenzuarbeiten die sich mit Strassenkinder beschäftigten.. Ich übernahm dort die Organisation der Mittelbeschaffung (Fundraising) und der Buchhaltung.

2006 gründeten wir einen Verein der sich mit Strassenkindern in Berlin beschäftigte. Wir holten die Kinder von der Strasse gaben ihnen zu essen und richteten einen Computerraum und Räume für Freizeitaktivitäten ein. 2008 schied ich aus diesem Verein aus.

Ende 2009 hatte ich dann einen Motorradunfall und mein Knie begann wieder an zu schmerzen. Bis März 2010 war es noch erträglich aber dann wurde es unerträglich und ich entschied mich zur OP. Am 8 Mai wurde ich 60 und am 14 Mai wurde ich operiert. Gott ist gut. Er hat sein Versprechen gehalten. Und ich glaube nun ist die Zeit gekommen dass er auch dass andere in Existenz bringen möchte: „Heino ich habe noch etwas mit dir vor!“

Nun sind meine Frau, einige Freunde ich dabei einen Förderverein zu Gründen. Das Hauptanliegen dieses Vereins ist es, andere Vereine mit dem Hintergrund "Strassenkinder", zu unterstützen. Durch die Fokussierung auf Strassenkinder wissen wir, dass dadurch auch Einfluss auf die Familie und der Nachbarschaft gegeben ist. Eine Widerherstellung der Familie ist dadurch möglich.

Das Konzept sieht vor, einen kostenlosen, fahrbaren Mittagstisch zu organisieren. Bei dieser Gelegenheit werden verschiedenen Kinderhilfsprojekte aus dem In- und Ausland vorgestellt und diskutiert. Ebenfalls wird bei diesen Aktionen auch um die Mithilfe gebeten. Für die Finanzierung der Goulaschkanone, des Zugfahrzeuges und Essen für den fahrbaren Mittagstisch, werden noch Sponsoren gesucht. Die Essenverteilung soll dann an Brennpunkten der Städte erfolgen, in denen wir uns befinden.

Dies alles braucht sehr viel Hilfe. Ich selbst habe hier in Berlin ein kleines Büro und das Wissen aus 10 Jahren Fundraising Erfahrung und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Sollten Sie Interesse haben diese Arbeit zu unterstützen lade ich sie herzlichst ein, denn es gibt nichts schöneres als in ein lachendes Kindergesicht zu schauen.

"Helfe wenn Deine Hand es vermag"

Ihr Heino Böckmann

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